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Termine

Freitag, 1. September 2017:
Dachstein DT

Samstag, 9. September 2017:
Dog & Bow

Samstag, 30. September 2017:
Hochkönig II

Samstag, 14. Oktober 2017:
Wienerwald DT

Samstag, 25. November 2017:
Schneeberg DT

Buchtipp

Aktuelle Kommentare

Scooterjöring

Die Roller aus Kindertagen haben wenig mit den Geräten zu tun, die bei dieser Sportart zum Einsatz kommen: Gefedert, mit hochwertigen Komponenten bestückt und optisch mehr an ein Mountainbike denn an ein Spielzeug erinnernd, bieten sich die modernen Offroad-Scooter auch hervorragend als Trainings- und Renngerät im Hundesport an. Die Vorgaben sind prinzipiell die selben wie beim Bikejöring, lediglich das Fahrgefühl und die konditionellen Anforderungen an den Menschen sind ein wenig andere. Wer diese rasante Sportart mit einem zugfreudigen Hund auf einem selektiven Trail ausprobiert, weiß was damit gemeint ist.
Aufgrund der geringeren Verletzungsgefahr und der einfacheren Einwirkung auf den Hund in unerwarteten Situationen mausert sich der Scooter zum immer beliebteren Trainingsgerät im Einsteigerbereich der Laufhundesportarten!

Skijöring

Im Winter, wenn Laufschuhe, Mountainbike oder Roller sicher verstaut auf das Frühjahr warten, bieten sich die Langlaufschi für das gemeinsame Training von Mensch und Hund an. Ähnlich wie beim Canicross wird hier unter Zugeinsatz des Hundes gemeinsam ein (in diesem Fall hoffentlich gut verschneiter) Trail zurückgelegt. Der Mensch bewegt sich dabei im Skatingstil und wird vom Hund erneut durch Zugarbeit unterstützt. Auch hier ist die Größe und Rasse des Vierbeiners nicht ausschlaggebend, es zählt letzten Endes - wie bei allen Laufhundesportarten - das Teamwork, die Harmonie der Bewegungen und die geistige Verbundenheit zwischen Mensch und Tier.
Sollten die Wintersportorte nun auch noch vermehrt Sportler mit ihren Hunden auf die Skatingloipen lassen, steht einem Boom dieses reizvollen Wintersports im Mensch-Hund-Team nichts mehr im Wege!

Bikejöring

Ein gutes Mountainbike und ein zugfreudiger Hund sind die zwei wichtigsten Voraussetzungen, wenn man diese rasante Sportart erfolgreich ausüben möchte. Wie beim Canicross unterstützt auch hier der Hund seinen menschlichen Teampartner durch Zugarbeit mittels eines dafür gefertigten Geschirrs und einer Zugleine mit Ruckdämpfer, die am Fahrrad befestigt ist. Der Hund gibt das Tempo, der Mensch die Strecke vor - Teamsport in seiner reinsten Form, schnell, actionreich, fordernd für Körper und Geist - und zwar für Zwei- und Vierbeiner.
Beim Bikejöring sind (anders als beim Canicross) nur Hunde mit einer gewissen Mindestgröße zu gelassen. Trainiert wird auf Wald- und Feldwegen, also unter den gleichen Bedingungen, die man auch bei Rennveranstaltungen vorfindet.
Eine fordernde Teamsportart, die für Mountainbike-Enthusiasten mit Hund eine reizvolle Herausforderung darstellt!

Canicross

 

Dies ist letzten Endes nichts anderes als Geländelauf mit dem Hund, wobei dieser aber mit dem Menschen mittels einer etwa zwei Meter langen (Zug-)Leine verbunden ist und durch seiner Mitarbeit die menschliche Grundgeschwindigkeit in den meisten Fällen noch einmal deutlich erhöht. Dies setzt voraus, dass sich der Hund (wie im Reglement auch vorgeschrieben) stets vor dem Läufer befinden muss - es findet also ein Laufen unter Zuglast statt, der Vierbeiner trabt nicht nur mit, er arbeitet, um das Mensch-Hund-Team schneller voranzubringen. Hierbei können alle gesunden, erwachsenen Hunde - ganz egal welcher Größe oder Rasse - starten, ausschlaggebend ist rein das Zusammenspiel zwischen Zwei- und Vierbeiner. Ebenso sind Einzel- oder Massenstarts möglich und auch die Strecke (Trail genannt) kann durchaus zwischen schnell und einfach bis zu technisch anspruchsvoll mit diversen natürlichen Hindernissen variieren.

 

Eine tolle, recht einfach zu erlernende Teamsportart, die mehr und mehr Anhänger findet!

 

Was ist dogtrekking?

Oder: WIE FASZINIEREND DIE MENSCH-HUND-BEZIEHUNG SEIN KANN!


Dogtrekking leitet sich vom englischen Wort für Hund (dog) und Weitwandern (trekking) ab, somit ist „dogtrekking“ als „weit wandern“ mit einem oder zwei Hunden definiert. Der englische Ausdruck dient der allgemeinen Vereinfachung grenzüberschreitender Kommunikation.

 

Es gibt viele Menschen, die sich mit ihren vierbeinigen Freunden gerne und häufig in der Natur bewegen, sei es als ausdauernde Spaziergänger, Wanderer, Läufer oder mit dem Fahrrad und im Winter auch auf Skiern. Gemeinsamkeit verbindet und festigt Beziehungen, auch mit Hunden. Lange gemeinsam unterwegs zu sein, das vertieft das Erlebte und stärkt die Qualität der Bindung umso mehr. Sind die Hausübungen für die konditionellen Voraussetzungen gemacht („Fit in die Berge, nicht fit durch die Berge!“), so liegt die Belohnung auch in gesteigertem Genuß!

Zum individuellen Gehen selbst geplanter Touren hatte Dogtrekking von Beginn an auch einen leistungssportlichen Aspekt, die Faszination „dogtrekking“ ist jedoch immer vom Begriff des MITEINANDER geprägt. Das Team Fellnase-Futterträger ist während der gesamten Geh- oder Laufzeit mit einer maximal 3 Meter langen Zugleine inklusive ausgezogenem Ruckdämpfer verbunden - der Hund trägt ein Zuggeschirr, der Mensch einen Hüftgurt. Dies entlastet die Halswirbelsäule des Ziehenden wie die Rückenwirbelsäule des Gezogenen und ist zugleich eine wildtierfreundliche sowie konfliktverhindernde Maßnahme in unseren österreichischen und nachbarschaftlichen Wäldern und Bergen.
Entwickelt hat sich diese Sportart in einer Runde von tschechischen Schlittenhundesportlern, um die Zeit im Sommer sinnvoll verbringen zu können. Eine zweite Ursprungsregion ist Frankreich, wo Veterinärmedizinstudenten mit ihren Hunden vergleichbare Aktivitäten und Bewerbe durchzuführen begannen - auch wenn die Entwicklung später in Richtung Canicross (Laufen mit Hund) über deutlich kürzere Strecken ging. Unser Dogtrekkingreglement hält sich eng an das tschechische Vorbild, welches dem ehemaligen Bergsteiger und nunmehrigen Schriftsteller Jaroslav „Monte“ Kvasnica und in weiterer Folge dem Schlittenhundesportler und Journalisten Vladimír Páral zu verdanken ist. Mittlerweile sind unter Dogtrekkerinnen und Dogtrekkern fast alle Hunderassen vertreten, vom Zwergpinscher bis zur Deutschen Dogge. Es gilt lediglich ein Mindestalter von 18 Monaten für den Vierbeiner zu beachten (ein guter Gesundheitszustand von Vier- und Zweibeiner ist selbstverständlich), dann kann das Training schon losgehen.

 

Mit der Wanderkarte und dem Kompaß aus der Pflichtausrüstung kann in das Abenteuer gestartet werden, wobei wir Dogtrekking von Doghiking unterscheiden.

 

DOGTREKKING ist eine kynologische Ausdauersportart über eine Distanz von mindestens 80 Kilometern und einer Dauer von zwei (oder mehr) Tagen, es ist die Königsklasse unserer schneefreien Bewerbe. Viele zu bewältigende Höhenmeter ersetzen dabei den einen oder anderen Kilometer vollwertig. Im offiziellen Sportkatalog Österreichs heißt diese Sportart (für hundelose Menschen) „Sportwandern“.
Es gibt kein kompliziertes Regelwerk, das zu beachten ist - nur ein kompaktes Reglement mit Überlegungen, welche der Sicherheit und dem Wohlergehen des Mensch-Hunde-Teams dienlich sind. Deshalb ist eine Pflichtausrüstung mitzuführen, die aus den notwendigsten Gegenständen zur Erfüllung dieses Anspruches besteht. Die zu meisternden Herausforderungen unterliegen nach wie vor hauptsächlich der Selbstverantwortung.

DOGHIKING ist üblicherweise eintägiges Weitwandern über eine Strecke von 40 bis 50 Kilometern und ein guter persönlicher Test für die Teilnahme an einem Dogtrekking. Eine bei Dogtrekkings eventuell zusätzlich angebotene kürzere Streckenvariante wäre demnach ebenfalls ein Doghike, auch wenn die Veranstaltung zwei Tage dauert.

 

Ohne Wertung werden für Einsteiger auch kürzere Strecken mit 15 oder 20 km pro Tag angeboten, um diese Faszination erschnuppern zu können. Dort sind dann ältere oder junge Hunde zu finden, Teams im Trainingsaufbau und auch Menschen, die sich das einfach einmal anschauen wollen.
Für alle Hundemenschen ist zu bemerken, daß das gemeinsam intensiv Erlebte oft mit großen Emotionen verbunden ist und ausreichend geeignetes Material zum Flechten einer unsichtbaren Leine bietet. Viele haben bereits begonnen, ihre pelzigen Freunde anders zu sehen, gelernt, sie besser zu verstehen und auch auf sie zu hören.

 

Frei nach dem Motto "Keiner spürt es so wie du" ist Dogtrekking, also Tourensport mit Hunden, letzten Endes ein Lebensgefühl, das unser Verein mit seinen Aktionen in Österreichs schönsten Gegenden an alle naturbegeisterten und hundebegleiteten Menschen weitergeben möchte. Daß dieser Sport jene nicht mehr loslässt, die er einmal gepackt hat und diese der Faszination des Unterwegsseins im Mensch-Hund-Team leicht erliegen können, ist aber eine Tatsache, die hier auf keinen Fall verschwiegen werden soll - in diesem Sinne:

Keep on running!

 

Oder - in konfuzianischem Stil ausgedrückt:

"Wenn du laufen willst, laufe eine Meile. Wenn du ein neues Leben kennenlernen willst, dann finishe ein Dogtrekking." :)

 

(Text in Synergie aus jenen von Christian Vajk und Gerhard Lagler zusammengestellt, "DT-Konfuzius" von Mario Formanek, Video von Christan Vajk,  www.dogtrekking.at)

Kontakt

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Dogtrekking & more Sportunion

Verein für Tourensport mit Hund(en)

Josef Mayergasse 7

2340 Mödling

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel: +43 0664/75081293

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Dogtrekking & more Sportunion

Josef Mayergasse 7
2340 Mödling


Vertreten durch:

Obmann/Sportwart Vancl Birgitt

Schriftführerin Schmid Melanie

Kassier Thomas Mittermann

 

Registergericht
Bezirkshauptmannschaft Mödling
Registernummer 439242112

Wer ist online

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